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«FÜR MEHR BEZAHLBAREN WOHNRAUM»

Wohnen darf kein Luxus sein.

In Graubünden fehlt bezahlbarer Wohnraum – in der Stadt wie auch in den Berg- und Tourismusregionen. Unsere stärkt die Gemeinden und schafft mehr bezahlbaren Wohnraum. Sie schafft Lösungen dort, wo die Immobilienwirtschaft versagt.

Was fordert die Initiative?

Die Volksinitiative «Für mehr bezahlbaren Wohnraum» verlangt die Schaffung eines kantonalen Wohnraumfonds. Die Finanzierung des Fonds erfolgt über 100 Millionen Franken aus dem kantonalen Eigenkapital, das rund 3,3 Milliarden Franken beträgt.

Der Wohnraumfond soll:

  • Gemeinden und private, gemeinnützige Wohnbauträgerschaften (z. B. Genossenschaften) beim Kauf von Bauland unterstützen.
  • Gemeinden und privaten, gemeinnützigen Wohnbauträgern den Kauf von bestehenden Gebäuden ermöglichen.
  • Bezahlbaren Wohnraum langfristig sichern.

Private, gemeinnützige Wohnbauträger schaffen Wohnraum für den Mittelstand und kleine Einkommen. Sie verrechnen nur die tatsächlichen Kosten und verzichten auf eine horrende Rendite zulasten des Gemeinwohls. Ihre Wohnungen sind darum rund 20 bis 25 Prozent günstiger als der Markt – und zwar dauerhaft. So entstehen mehr bezahlbare Wohnungen.

Für lebendige Gemeinden!

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum hat gravierende Folgen für Graubünden. Junge Menschen, Familien und Arbeitnehmende finden kaum noch eine Wohnung und sind gezwungen, wegzuziehen. In vielen Gemeinden fehlen dadurch nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Leben und soziale Vielfalt.

Ganze Dorfteile stehen während grosser Teile des Jahres leer, Fensterläden bleiben geschlossen, während die verbleibende Bevölkerung immer älter wird. Studien zeigen, dass Graubünden in den kommenden Jahren stark von Überalterung und Abwanderung betroffen sein wird. Ohne gezielte Gegenmassnahmen wird dieser Prozess weiter beschleunigt. Ein funktionierendes Gemeindeleben und die langfristige Attraktivität unserer Gemeinden hängen entscheidend davon ab, ob Menschen aller Generationen hier wohnen können.

Unsere Gemeinden stärken statt blind an den Markt glauben

Unsere Initiative setzt dort an, wo der Markt versagt. Mit einem kantonalen Wohnraumfonds erhalten Gemeinden endlich den nötigen Handlungsspielraum, um aktiv Wohnpolitik zu betreiben. Sie können Bauland und bestehende Gebäude sichern und gemeinnützige Wohnprojekte ermöglichen, statt tatenlos zuzusehen, wie bezahlbarer Wohnraum verschwindet. Der Fonds unterstützt namentlich finanzschwächere Gemeinden und sorgt dafür, dass bezahlbarer Wohnraum langfristig erhalten bleibt. Die vorgesehenen 100 Millionen Franken sind keine klassische Ausgabe, sondern eine Investition in lebendige Gemeinden, in die soziale Durchmischung und die Zukunft Graubündens.

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