Die SP Graubünden und die SP Chur nehmen traurig und gleichzeitig dankbar Abschied von ihrem langjährigen Mitglied und ehemaligen Nationalrat sowie Nationalratspräsidenten Martin Bundi. Mit ihm verliert Graubünden und die Schweiz einen grossen Politiker, Historiker und Pädagogen, der sich zeitlebens für sozialen Fortschritt, ökologische Verantwortung und für unsere alpine Kultur engagierte.

Seine unermüdliche Sorge um das Überleben der romanischen Sprache führte bis in seine letzten Tage zu stetem und stets geschätztem Austausch mit der Parteileitung der SP Graubünden. Die SP dankt Martin Bundi für den enormen und langjährigen Einsatz für eine gerechte Gesellschaft, für eine intakte Natur und für die Überlieferung und den Erhalt der Kulturen im Alpenraum, insbesondere der romanischen Sprache. Die Gedanken der SP Graubünden und der SP Chur sind in diesen Stunden bei Martin Bundi und bei seinen nächsten Hinterbliebenen.

Die SP Graubünden begrüsst die umfassende und akribische Analyse der ersten PUK im Kanton Graubünden. Der Bericht offenbart teilweise gravierende Mängel, insbesondere im Bereich Bedrohungsmanagement. Die SP fordert die Regierung auf, die dokumentierten Probleme umfassend anzugehen und die Empfehlungen der PUK so schnell wie möglich umzusetzen.

Die SP Graubünden hatte die Einsetzung einer PUK im letzten Jahr vehement gefordert. Die eindrückliche Arbeit dieser PUK bringt nun zentrale Ergebnisse zu Tage. Ein KAPO Posten-chef konnte als Einzelperson bewirken, dass Adam Quadroni innerhalb der Kantonspolizei als gefährlich galt, ohne dies zu objektivieren. Interne Kontrollen haben komplett versagt. Kaum Dokumentationen, fehlende Kompetenz im Umgang mit Abläufen, zu wenig Führung. So gelangten letztlich Fehlinformationen zu Polizisten an der Front (Grenadiere). Diese Kapo-Mitarbeitenden im Fronteinsatz müssen sich aber darauf verlassen können, dass Abklärungen in solch heiklen Lebensbereichen nach korrekter Methodik sowie Prozesstreue durchgeführt werden.

Es steht fest, dass die Behörden bezüglich Adam Quadroni im vorliegenden Fall nicht korrekt gehandelt haben und dass seine Erzählung zum Polizeieinsatz in den Medien im vergangenen Jahr in den zentralen Punkten der Wahrheit entsprach. Und wenn die PUK auch einen Einzelfall untersuchte, zeigen die untersuchten Vorkommnisse, dass verschiedene Probleme (z.B. fehlendes Know-how zu zentralen Prozessen, mangelnde Führung / kritische Distanz) wohl nicht fallbezogen, sondern genereller Natur sind.

Für die SP Graubünden ist daher klar: Die Empfehlungen der PUK sind umgehend in die Wege zu leiten. In erster Linie muss dabei ein umfassendes Bedrohungsmanagement aufgebaut werden. Des Weiteren fehlt dem Kanton offensichtlich auch eine von der SP längst geforderte Ombudsstelle und ein geregelter Umgang mit Whistleblower*innen. Für die SP sind solche Kontrollinstrumente besonders in kleinräumigen Strukturen von zentraler Bedeutung.

Der Teilbericht zeigt, dass sich ein vertieftes Hinschauen lohnt. Die PUK soll mit der gleichen Akribie nun auch die weiteren Punkte ihres Auftrags zur Untersuchung der Amtsführung und zum Controlling der Verwaltung im Kontext der Kartellabsprachen angehen. Die SP hat den dafür notwendigen Zusatzkredit in der Oktobersession einstimmig gewährt und wird auch bereit sein, bei Bedarf weitere Mittel für eine umfassende Aufarbeitung zur Verfügung zu stellen. Diese Transparenz haben die Bürgerinnen und Bürger verdient.

Liebe GenossInnen, liebe LeserInnen

Der 20. Oktober 2019 war unser Sonntag. Nach einem Nerven aufreibenden Nachmittag mit ungewissem Ausgang stand am Abend endlich fest: Ohne Bisherige auf der Nationalratsliste haben wir – quasi aus dem Stand heraus – unseren Sitz verteidigt und einen zusätzlichen Sitz gewonnen. Ab Dezember werden Jon Pult und Sandra Locher Benguerel für die SP Graubünden in Bern Politik machen. Die Sensation ist geschafft. Zwei von fünf Bündner Nationalratssitzen sind rot. Lieber Jon, liebe Sandra – herzliche Gratulation!

Für ParteipräsidentInnen und Wahlkampfleitende gibt es kaum schönere Aufgaben, als Artikel wie diesen hier zu schreiben. Dabei dürfen und müssen wir in erster Linie Danke sagen. Der grösste Dank geht an die über 100 Freiwilligen, die diesen Wahlherbst mit über 5’500 BündnerInnen am Telefon gesprochen haben und bereits im Juni an die 1’000 Tür-zu-Tür Gespräche führten. 65 WählerInnen machten am Ende den Unterschied aus. Sie entschieden, dass der fünfte Bündner Nationalratssitz an die SP geht. Da war Glück dabei. Betrachtet man aber das grosse Engagement unserer Basis, dann dürfen wir sagen: Ihr habt dieses Glück regelrecht herausgefordert.

Das ist auch dem gesamten Wahlkampfteam zu verdanken. Tamara Gianera, Mara Sprecher, den top motivierten KandidatInnen und ganz speziell auch unserem Campaigner und Grossrat Tobias Rettich. Ihr habt einen tollen Job gemacht und den Einsatz geleistet, der sich am Ende bezahlt machte. Das gilt selbstredend auch für die vielen Engagierten der JUSO Graubünden, die mit und für uns um die für den Erfolg entscheidenden Stimmen kämpften. Und nicht zuletzt: Eine Kampagne ist nicht machbar, ohne das nötige Kleingeld. Einen grossen Dank daher auch an alle Gross- und KleinspenderInnen.

Vergessen wir nicht, wenn wir beim Dank sind, unsere BündnispartnerInnen. Die Klimaüberhitzung ist und bleibt die dringlichste Herausforderung für die Politik der kommenden Jahre. Dank der Klimaallianz mit der Verda Graubünden und der Grünliberalen Partei ist es gelungen, dem Klimaschutz in Bern eine zusätzliche starke Stimme aus dem stark betroffenen Berggebiet zu geben. Wir sind vollends überzeugt: Sandra und Jon lösen das Versprechen ein, sich in Bern für einen konsequenten und sozialverträglichen Klimaschutz einzusetzen.

Wie sie das anstellen und wie sie ihre Wahl erlebten, das lest ihr in dieser Concret-Ausgabe. Ebenso blickt Tobias Rettich zurück auf seine Arbeit als Campainer und ihr erhält persönliche Einblicke in unmittelbare und auch ein wenig unheimliche Wahlkampferlebnisse einer Freiwilligen.

Nun müssen wir auch ein paar Schritte zurücktreten und den sorgenvolleren Blick über die Kantonsgrenze hinaus ansprechen. Denn während uns das Churer Wahlergebnis um genau 16:32 Uhr in den Freudentaumel schickte, liefen die Wahlen für die SP in der restlichen Schweiz nicht eben gut. Der WählerInnenanteil liegt historisch tief. Genaue Analyse tut not. Dann sind Massnahmen zu erfreifen. Mediale Schnellschüsse einzelner Partei-Exponenten sind dazu kaum zielführend.

Philipp Wilhelm, Präsident SP Graubünden & Grossrat, Davos
Lukas Horrer, Parteisekretär SP Graubünden & Grossrat, Chur

Die SP-Grossratsfraktion bereitete sich an der letzten Fraktionssitzung auf die kommende Oktobersession vor. In der kommenden Oktobersession steht für die SP Graubünden der SP-Fraktionsauftrag von Sandra Locher Benguerel für eine Gleichstellungsoffensive und die Forderung nach mehr Umweltschutz bei der Teilrevision des Umweltschutzgesetzes im Zentrum.

Die Regierung ist bereit, den SP-Fraktionsauftrag für einen Aktionsplan Gleichstellung entgegenzunehmen. Allerdings will die Regierung den Aktionsplan Gleichstellung vorerst auf die Verwaltung beschränken und die Wirtschaft nicht in die Pflicht nehmen. Diese Haltung bedauert die SP-Grossratsfraktion. Allerdings ist sie – im Lichte der bisherigen, konservativen Gleichstellungspolitik des Kantons – wenig überraschend. Gerade deshalb wäre die Annahme des SP-Fraktionsauftrages im Sinne der Regierung durchaus ein Meilenstein für die Gleichstellung in Graubünden. Denn es ist endlich an der Zeit, dass Graubünden in der Gleichstellungsfrage einen Schritt vorwärts macht.

Weiter steht in der kommenden Oktobersession eine Teilrevision des Umweltschutzgesetzes an. Die SP-Fraktion begrüsst diese Teilrevision, ist es doch unverständlich, weshalb die meisten Gemeinden bis heute die Sanierung/Rückbau von Schiessanlagen mit umweltschädlichen Altlasten (z.B. Blei) nicht vorangetrieben haben, obwohl der Bund grosszügige Beiträge dafür spricht. Unverständlich ist für die SP Graubünden allerdings, weshalb die grossrätliche Kommission und die Regierung eine Rückbaupflicht für Schiessanlagen, die die neuen Standards bis 31.12.2021 nicht erfüllen, abgelehnt hat. Die SP wird sich für diese Rückbaupflicht stark machen, geht es doch darum, dass Schiessanlagen, die die Umwelt stark belasten, nicht einfach bestehen bleiben.

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An der Pressekonferenz vom 9. September haben die KandidatInnen der SP Graubünden die heisse Phase des Wahlkampfes eröffnet. Die SP wird in den kommenden Wochen alles geben und um einen zweiten Sitz kämpfen. Wir können Wahlkampf und – im Gegensatz zu anderen Parteien – kämpfen unsere KandidatInnen als Team. Zusammen mit fünf KandidatInnen, dem Wahlkampfteam und über 140 Freiwilligen werden wir die nächsten Wochen auf Strasse und am Telefon direkt mit den Leuten über Politik sprechen. Die anderen haben Geld von Lobbys – wir haben engagierte Freiwillige, die Engagement leben.

Hier kannst du die Pressemappe (pdf) herunterladen und die Reden der KandidatInnen nachlesen.

Heute morgen hat der Grosse Rat Dr. Ramona Pedretti als Richterin ans Verwaltungsgericht mit des Kantons Graubünden gewählt. Die SP Graubünden gratuliert ihrem Mitglied ganz herzlich zu diesem ehrenvollen Amt.

Nach dem Rücktritt von Verwaltungsrichter Robert Stecher hat der Grosse Rat in der aktuellen Augustsession Dr. Ramona Pedretti aus Brusio als dessen Nachfolgerin ans Verwaltungsgericht gewählt. Pedretti tritt ihr Amt auf Anfang Dezember 2019 an.

Jung und erfahren
Pedretti weist im Alter von 34 Jahren bereits beste Referenzen für die Richterstelle am Verwaltungsgericht vor. Nach Berufserfahrung in der kantonalen Verwaltung und in der rechtswissenschaftlichen Lehre an der Universität Luzern arbeitete Pedretti als Gerichtsschreiberin in der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts in Lausanne. Zur Zeit ist sie im Eidgenössischen Departement des Äusseren als Juristin tätig. Daneben beeindrucken insbesondere Pedrettis akademische Meriten. Ihre Doktorarbeit trug ihr 2015 den Professor Walter Hug Preis ein, der die besten rechtswissenschaftlichen Dissertationen der Schweiz auszeichnet. Ihr Nachdiplomstudium führte sie an Universität Columbia, die über eine der weltweit renommiertesten Rechtsfakultäten verfügt.

Einst Bündner Sportlerin des Jahres
Sportinteressierten Kreisen ist Ramona Pedretti, die in Brusio und Chur aufgewachsen ist, ausserdem ein Begriff als ehemalige Spitzenschwimmerin. Sieben Schweizermeistertitel bei den Erwachsenen und 20 Titel bei nationalen Nachwuchsmeisterschaften stehen in Pedrettis Palmares. 2003 wurde sie zur Bündner Sportlerin des Jahres gekürt.

Die SP Graubünden gratuliert ihrem Mitglied Ramona Pedretti ganz herzlich zur ehrenvollen Wahl in das neue Amt.

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Das Bundesgericht erklärt das heutige Wahlrecht im Kanton Graubünden für verfas-sungswidrig. Die SP Graubünden fühlt sich bestätigt und sieht den Ball nun bei der Bündner Regierung: Es braucht eine saubere Auslegeordnung für ein verfassungskon-formes, austariertes und zukunftsfähiges Wahlrecht.

Das Urteil des Bundesgerichts ist ein Meilenstein in der Bündner Politikgeschichte. Nach Jahr-zehnten der Auseinandersetzungen wird aufgrund einer Wahlrechtsbeschwerde erstmals bun-desgerichtlich festgehalten: Das Wahlsystem in Graubünden in seiner heutigen Form ist verfas-sungswidrig. Und das trotz grosszügiger Auslegung. Die Hälfte der Bündnerinnen und Bünd-ner sind in der Wahlrechtsgleichheit verletzt. Das Bundesgericht fordert den Kanton daher auf, eine verfassungskonforme Wahlordnung zu schaffen.

Für die SP Graubünden ist klar: Die Bündner Regierung ist jetzt gefordert, eine saubere Ausle-geordnung zu machen. Das Urteil muss Anstoss sein, um das Wahlrecht in Graubünden mit einem ganzheitlichen Blick zu reformieren. Ziel ist eine Wahlordnung, die der Bundesverfas-sung standhält, die austariert und die zukunftsfähig ist. Und bei der jede Stimme möglichst gleich viel zählt. Nur so kann Graubünden die Wahlrechts-Querelen der letzten Jahrzehnte überwinden.

Medienmitteilung (pdf)
Urteil des Bundesgerichtes

Die SP-Grossratsfraktion traf sich zur Vorbereitung der kommenden Augustsession auf dem Plantahof in Landquart. Haupttraktandum der Fraktionssitzung war die anstehende Teilrevision des Steuergesetzes (Umsetzung STAF). Bereits in der Vernehmlassung stellte die SP klar: Der Kanton kann sich Steuersenkungen mit Augenmass für den Mittelstand und die tiefen Einkommen leisten. Es darf aber nicht sein, dass wieder vorwiegend die grössten Unternehmen entlastet werden, während die Bevölkerung prozentual einen immer grösseren Anteil zur Finanzierung des Kantons beitragen muss.

Die SP-Grossratsfraktion nahm die Mehrheitsbeschlüsse der grossrätlichen Wirtschaftskommission (WAK) mit grösster Besorgnis zur Kenntnis. Folgt der Grosse Rat der WAK-Mehrheit, wird die Steuergesetzrevision Kanton und Gemeinden rund 70 Millionen Franken pro Jahr Kosten. Zur Erinnerung: Die Vernehmlassungsvorlage wies Mindereinnahmen von CHF 32 Mio. pro Jahr für Kanton und Gemeinden aus. Anstatt mit finanzpolitischem Verantwortungsgefühl ein tragfähiges Gesamtpaket zu schnüren, produzierte die WAK-Mehrheit ein Paket, das direkt in ein  Sparprogramm führt. Das ist politische Verantwortungslosigkeit statt Arbeit am Kompromiss. Mass und Mitte sind verloren gegangen. Den Preis dafür zahlen die Gemeinden und die Bevölkerung, indem sie die Konsequenzen der Mindereinnahmen durch Einsparungen bei der Gesundheit, Bildung, Kultur, ÖV usw. tragen müssen.

Der Grosse Rat ist in der Augustsession gefordert, die Steuervorlage zu korrigieren. Namentlich die hohe Gewinnsteuersenkung und die Senkung der Steuern auf Dividenden führen zu hohen Mindereinnahmen, von denen nur ganz wenige profitieren. Die SP bietet Hand zu einem Kompromiss und wird nicht auf Maximalforderungen beharren. Gegen eine Vorlage wie sie die WAK-Mehrheit vorschlägt, wird die SP hingegen das Referendum ergreifen.

Weiter wurde an der Fraktionssitzung der Investitionskredit für die Erneuerung des Tagungszentrum am Plantahof diskutiert. Die SP-Grossratsfraktion konnte sich vor Ort über die Notwendigkeit des Neubaus informieren und wird das Projekt geschlossen unterstützen. Der Plantahof ist eine zentrale Bildungsinstitution in unserem Kanton und es besteht nachweislich nach über 40 Jahren Betrieb ein Instandsetzungsbedarf.

Medienmitteilung (DE, pdf)
Medienmitteilung (IT, pdf)

Die Grünliberalen Graubünden, die SP Graubünden und Verda – Grüne Graubünden sind sich einig: Die Abwendung der Klimakatastrophe ist die grösste Herausforderung der Politik in den kommenden Jahren. Das gilt speziell für das Berggebiet und den Tourismuskanton Graubünden. Die drei Parteien einigten sich darum auf eine Listenverbindung bei den kommenden Nationalratswahlen. Ziel der Klima-Allianz ist es, allen Stimmen, die endlich eine ökologische Politik wünschen, maximales Gewicht zu geben und dabei über Parteigrenzen hinwegzuschauen. Schliesslich ist die Klima-Allianz offen für weitere Listenverbindungspartner, sofern sich diese den Zielen der Klima-Allianz anschliessen.

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Die SP-Fraktion tagte unter Leitung von Fraktionspräsident Conradin Caviezel und im Beisein von Regierungsrat Peter Peyer am 29. Mai in Chur. Die sozialdemokratische Fraktion wird sich in der Junisession für Fortschritt in Graubünden einsetzen: Zum einen will sie bei der Umsetzung der Gleichstellung von Mann und Frau einen entscheidenden Schritt weiterkommen zum anderen soll Graubünden bei der Klimarettung dank dem Green Deal Verantwortung übernehmen und rasch handeln.

Bei der Gleichstellung von Frau und Mann ist Graubünden auf dem Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Die SP-Fraktion erachtet es als dringend, dass der Kanton substanzielle Fortschritte macht. Um Graubündens Attraktivität als Wohn- und Arbeitskanton zu steigern, ist es an der Zeit, die Gleichstellung von Frau und Mann mutig voranzutreiben. Im Vorfeld des Frauenstreiktags vom 14. Juni werden etliche Forderungen zur Umsetzung der Gleichstellung laut. Für die SP-Fraktionsvizepräsidentin Sandra Locher Benguerel ist klar: “Für konkrete Fortschritte steht letztlich die Politik in der Verantwortung.” Diese Verantwortung nimmt die SP-Fraktion wahr und will dem Frauenstreiktag auch in Graubünden politische Wirkung verleihen. Deshalb wird sie zum Frauenstreiktag am 14. Juni einen Fraktions-vorstoss einreichen, welcher die Ausarbeitung einer Strategie sowie eines Aktions-plans Gleichstellung sowohl für die kantonale Verwaltung – die als grosse Arbeit-geberin im Kanton mit gutem Beispiel vorangehen soll – als auch ausserhalb der kantonalen Verwaltung verlangt. Darin sollen Ziele und Massnahmen definiert und im Regierungsprogramm aufgenommen werden.

Auch in der Beratung des Berichts zur Optimierung der Gerichtsorganisation wird sich die SP-Fraktion für Fortschritt und damit für die Möglichkeit der Schaffung von Teilzeitstellen an den oberen kantonalen Gerichten einsetzen. Des Weiteren unter-stützt die SP die vorgeschlagene Zusammenlegung der oberen Gerichte und begrüsst den Vorschlag der Kommission für Justiz und Sicherheit, am bestehenden Wahlverfahren festzuhalten.

Green New Deal für Graubünden
Für die SP-Fraktion ist klar: Graubünden braucht dringend einen Green Deal. Die Klimakrise ist die grösste Bedrohung für die Menschen weltweit und ganz speziell in den Alpen. Die Schülerinnen und Schüler fordern zurecht sofortige Gegensteuer. Die SP-Fraktion ist darum erfreut, dass die Regierung den Auftrag für einen Green Deal von SP-Parteipräsident Philipp Wilhelm entgegennehmen will und wird sich in der Juni-Session für dessen Überweisung stark machen. Denn rasche Investitionen in den Klimaschutz tragen den berechtigten Zukunftsängsten der Schülerinnen und Schüler Rechnung und schaffen neue Wirtschaftsperspektiven durch neue Arbeitsplätze.

Medienmitteilung DE (pdf)
Medienmitteilung IT (pdf)