Die SP Graubünden freut sich über die historische Wahl in Poschiavo und das klare Bekenntnis zu Frieden und Völkerrecht

Die SP Graubünden gratuliert Davide Vassella zur historischen Wahl zum Podestà von Poschiavo! Das deutliche Nein zur Neutralitätsinitiative ist zudem ein klares Zeichen gegen Kriegsprofiteure und für eine echte Friedenspolitik. 

Mit Davide Vassella bekleidet erstmals ein Sozialdemokrat das Amt des Gemeindepräsidenten von Poschiavo. Die SP Graubünden gratuliert ihm ganz herzlich! Als Vize-Gemeindepräsident hat Davide Vassella seine Stärken in den vergangenen Jahren bereits unter Beweis gestellt, und seit diesem Jahr gehört er auch dem Grossen Rat an.

Hoch erfreut zeigt sich die SP auch über das klare Nein zur Neutralitätsinitiative. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat der SVP damit bereits zum dritten Mal in diesem Jahr eine Abfuhr erteilt. Das Resultat ist ein starkes Bekenntnis zum Völkerrecht und eine Absage an eine Schweiz, die zum Schlupfloch für Kriegsprofiteure wird. Neutralität heisst eben nicht, wegzuschauen und vom Elend anderer zu profitieren. Neutralität heisst, Verantwortung zu übernehmen und auf der Seite der Menschen, der Demokratie und des Friedens zu stehen. Der Initiative ging es nicht um die Schweiz, sondern um die Interessen einiger weniger.

Bedauerlich ist aus Sicht der SP Graubünden hingegen die Ablehnung des Stimmrechtsalters 16 auf kantonaler Ebene. Der Kanton verpasst damit eine wichtige Chance, junge Menschen früh in den politischen Prozess einzubeziehen. Gerade die Jugendlichen werden am längsten von den heutigen Entscheidungen betroffen sein, und interessierte junge Menschen sollten deshalb mitbestimmen können. Zudem wäre ihr früher Einbezug angesichts der zunehmenden Schwierigkeiten, politische Ämter zu besetzen, ein wichtiger Schritt gewesen. Die SP Graubünden wird sich weiterhin für die Anliegen junger Menschen einsetzen und sieht in der politischen Bildung einen Schlüssel für unsere Demokratie.

Schliesslich begrüsst die SP Graubünden das Nein zur Ernährungsinitiative: Ein Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent wäre nur über eine massive Intensivierung der Produktion zulasten von Böden, Grundwasser und Klima erreichbar gewesen. Das Nein ist jedoch keine Absage an eine nachhaltigere Landwirtschaft, und die SP setzt sich weiterhin für wirksame Reformen ein.

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