Die Fraktion der SP Graubünden hat sich zu ihrer ersten Sitzung der beginnenden Legislatur getroffen und dabei Andri Perl zu ihrem Präsidenten gewählt. Inhaltlich will die Fraktion die Folgen des Hitzesommers und der Trockenheit für Natur und Gesundheitswesen ausleuchten.
Am 14. und 15. August hat sich die Grossratsfraktion der SP Graubünden zu ihrer konstituierenden Sitzung in Chur getroffen. Zu ihrem neuen Präsidenten hat sie dabei einstimmig Andri Perl erkoren, der ab August erneut Einsitz im Grossen Rat nimmt.
Bekanntes Gesicht an der Spitze
Perl ist keine unbekannte Figur in der Bündner Sozialdemokratie. Der Autor und Breitbild-Rapper sass bereits von 2014 bis 2024 als Vertreter des Kreises Chur im Grossen Rat und präsidierte bis zu einer freiwilligen Politikpause die SP Graubünden. Im Kantonsparlament war er zuvor Mitglied der Kommission für Justiz und Sicherheit (KJS) sowie der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK). Perl tritt die Nachfolge von Beatrice Baselgia an, die die Fraktion in der ausgehenden Legislatur geführt hat. Sie geht nach jahrzehntelangem Engagement als Grossrätin in den verdienten politischen Ruhestand.
Hitzesommer und Trockenheit werfen Fragen auf
Inhaltlich werden aus den Reihen der SP-Fraktion in der ersten Session der neuen Legislatur unter anderem Anfragen zum Hitzesommer und zur Trockenheit eingehen. Einerseits steht dabei die Frage nach den Folgen für Natur, Forst- und Landwirtschaft im Fokus. Andererseits will die SP wissen, wie schwerwiegend die steigenden Temperaturen für die Gesundheit der Bündner Bevölkerung sind. Der Kanton tut gut daran, eine noch ehrgeizigere Klimapolitik zu verfolgen und sich für die katastrophalen Folgen der Erhitzung zu wappnen.